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Wandern und Outdoor mit Hund

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8 Antworten in diesem Thema

#1 Stadtknecht

Stadtknecht
  • 37 Beiträge

Geschrieben 05. Januar 2013 - 23:08

Da ich bisher hier im Forum noch nichts dazu gefunden habe und mich eure Erfahrungen interessieren, stelle ich das Thema einfach mal hier rein.

Wie sind eure Erfahrungen beim wandern, bushcraften etc. mit einem Hund?

Was für Ausrüstung nehmt ihr mit? Welche könnt ihr empfehlen? Nutzt ihr euren Hund als Trage- und Zugtier?
Welche Ecken in unserer schönen Welt habt ihr schon eurem Hund zeigen können?

Mein Einstieg zu diesem Thema war damals die Frage ob ich meine Airedale-Hündin für den Wanderurlaub in eine Hundepension geben oder sie mitnehmen sollte. Ich habe mich damals dafür entschieden sie mitzunehmen und habe es nicht bereut. Es war einfach wunderbar mit dem eigenen Hund wirklich viel Zeit in der Natur zu verbringen und so als Team noch enger zusammen zu wachsen.

Mittlerweile kann ich es mir nicht vorstellen meinen Hund für einen Outdoor-Urlaub zuhause zu lassen und mache nur noch dort Urlaub, wo es problemlos möglich ist ihn mitzunehmen.

Ach ja, fast vergessen: Kann mir jemand näheres zu diesem Buch sagen? Habe es noch nicht gelesen und würde gerne wissen ob sich der kauf lohnt.

http://www.globetrot...p?mod_nr=169038

#2 markbeu

markbeu
  • 668 Beiträge
  • Wohnort10369, Berlin
  • Sport:Camping, Geocaching, Survival, Wandern

Geschrieben 05. Januar 2013 - 23:43

Ich bin ja kein Hundefan; aber beim Fjallraven Classic in Schwedisch Lappland 2010 hatte auch einer einen Hund mit. Der hatte kleine Taschen rechts und links und konnte so sein Futter selbst tragen etc..die 110km hat er locker durchgehalten und abends das Zelt von Herrchen bewacht ;-) Ich wuerde so ein Tier in keine Pension geben, sondern lieber mitnehmen.

#3 pulswerk

pulswerk
  • 492 Beiträge
  • WohnortLuzern (Schweiz)
  • Sport:Angeln, Camping, Survival, Wandern

Geschrieben 06. Januar 2013 - 01:56

Wie sind eure Erfahrungen beim wandern, bushcraften etc. mit einem Hund?
Was für Ausrüstung nehmt ihr mit? Welche könnt ihr empfehlen? Nutzt ihr euren Hund als Trage- und Zugtier?
Welche Ecken in unserer schönen Welt habt ihr schon eurem Hund zeigen können?


Wir haben unseren noch nicht so lange, darum waren wir bis jetzt nur jeweils auf Tageswanderungen und im Campingurlaub mit ihm. Zwei Wochen Campen im Zelt war problemlos. Der Hund hat es richtig genossen den ganzen Tag an der frischen Luft zu sein, jeden Tag im Bach plantschen zu gehen und uns überall hin zu begleiten.
Es gab so zu sagen keine einzige Minute in der der Hund alleine zu Hause war wie das sonst der Fall ist. Das merkt man nach ein paar Tagen ganz deutlich. Der Hund wirkt wesentlich entspannter und ausgeglichener als sonst.

Bis auf ein Mäntelchen und zahlreiche Decken für die Nacht, eine Schleppleine, einen faltbaren Wassernapf und die sonsitgen Dinge für den Alltag wie stabiler Fress- und Wassernapf, hatten wir nichts besonderes dabei.

#4 Johannsen

Johannsen
  • 776 Beiträge
  • WohnortNiedersachsen
  • Sport:Camping, Survival, Tauchen, Wandern

Geschrieben 06. Januar 2013 - 11:19

Ich stimme Pulswerk voll und ganz zu. hund und Halter wachsen auf einer gemeinsamen Tour wirklich dichter zusammen.
Ich erinnere mich gut an den Blick meines Badi´s als er merkte das wir die Nacht im Wald verbringen würden :D
Mehrtägige Touren habe ich mit hm noch nicht unternommen, aber das steht mit auf meiner Liste für 2013.

Nutzt ihr euren Hund als Trage- und Zugtier?


Also als Tragetier nutze ich ihn nicht :D Er ist ein Schäferhund / Jack Russel Mischling. Ich habe schon darüber nachgedacht ihm ein Geschirr mit taschen zu erstehen damit er Futter und sein Wasser tragen kann, bin aber davon abgekommen da ich lieber seine Gelenke schonen will die rassebedingt zu Problemen neigen können.
Allerdings vermute ich das Husky oder ähnliches mit drin steckt da er als Zugtier eine Wucht ist :lol:
Viele Hundehalter kennen es...dem Hund wird als erstes das "Ziehen" abgewöhnt. Durch gewisse Mängel in der anfänglichen Erziehung hat das bei uns nicht mit vollem Erfolg geklappt.
Als ich nun aber die Leine wärend der Tour an meinem Gürtel festgemacht habe lernte ich die Vorzüge dieser "Unart" kennen.

#5 Ðalish

Ðalish
  • 88 Beiträge
  • Sport:Jagd, Survival

Geschrieben 06. Januar 2013 - 11:56

naja! die meißten hunde sind eh nicht richtig ausgelastet. würde ihn schon was schleppen lassen :cool: was haltet ihr denn von einer bushcraft-katze? das entlockt mir bereits ein leichtes schmunzeln.

#6 maku

maku
  • 964 Beiträge
  • Sport:Fahrradfahren, Wandern

Geschrieben 06. Januar 2013 - 16:16

(...) was haltet ihr denn von einer bushcraft-katze? das entlockt mir bereits ein leichtes schmunzeln.


Ich habe eine Katze. Sie hat uneingeschränkten Freigang uns taugt für viel mehr als nur Bushcraft ^^ Sie hängt auch sehr an mir und meiner Familie, was dazu führt, dass sie uns öfter begleitet. Für Langstrecken ist sie allerdings nicht so gut geeignet.

Einen Hund haben wir auch, einen schwarzen Cocker Spaniel. Wanderung ohne Hund gibt es nicht. Der Hund wäre traurig und mir würde unterwegs etwas fehlen. Wasserversorgung ist kein Problem, wenn es Wasser unterwegs gibt (Bach, Weiher...). Die Nahrung schleppe ich mit, denn der Hund lässt sich nichts anhängen. Er ist friedlich und diszipliniert und was damit einhergeht - absolut problemlos. Wir sind allerdings selten mehr als zwei Tage unterwegs.

#7 Stadtknecht

Stadtknecht
  • 37 Beiträge

Geschrieben 06. Januar 2013 - 22:06

Ich stimme Pulswerk voll und ganz zu. hund und Halter wachsen auf einer gemeinsamen Tour wirklich dichter zusammen.
Ich erinnere mich gut an den Blick meines Badi´s als er merkte das wir die Nacht im Wald verbringen würden :D
Mehrtägige Touren habe ich mit hm noch nicht unternommen, aber das steht mit auf meiner Liste für 2013.



Also als Tragetier nutze ich ihn nicht :D Er ist ein Schäferhund / Jack Russel Mischling. Ich habe schon darüber nachgedacht ihm ein Geschirr mit taschen zu erstehen damit er Futter und sein Wasser tragen kann, bin aber davon abgekommen da ich lieber seine Gelenke schonen will die rassebedingt zu Problemen neigen können.
Allerdings vermute ich das Husky oder ähnliches mit drin steckt da er als Zugtier eine Wucht ist :lol:
Viele Hundehalter kennen es...dem Hund wird als erstes das "Ziehen" abgewöhnt. Durch gewisse Mängel in der anfänglichen Erziehung hat das bei uns nicht mit vollem Erfolg geklappt.
Als ich nun aber die Leine wärend der Tour an meinem Gürtel festgemacht habe lernte ich die Vorzüge dieser "Unart" kennen.


Falls man einen oder gar mehr grössere Hund(e) hat und man diese(n) auf längere Touren mitnehmen möchte, kann man ihn auch vorteilhaft einsetzten.
Denn nicht nur sog. genannte Schlittenhunde können als Zugtiere eingesetzt werden. In unseren Breiten wurden z. B. die schweizer Sennenhunde als Zugtiere eingesetzt. Das sie das noch immer können zeigen beispielsweise sog Sacco Carts.

http://www.zughundes..._Galopp_400.jpg

http://www.zughundez...o-in-Aktion.jpg

Wie ich finde eine gute Alternative für ältere Tourengänger, längere Touren und(oder wenn man mal etwas mehr Gepäck zu transportieren hat.

Selbst habe ich das zwar noch nicht gemacht. Aber von einem befreundeten pol. DHF weiß ich das sein Mali das als gelungene Abwechslung zum Dienstalltag versteht und auf das Cart das Gepäck für eine mehrtägie Tour problemslos passt.

#8 Johannsen

Johannsen
  • 776 Beiträge
  • WohnortNiedersachsen
  • Sport:Camping, Survival, Tauchen, Wandern

Geschrieben 06. Januar 2013 - 23:56

Falls man einen oder gar mehr grössere Hund(e) hat und man diese(n) auf längere Touren mitnehmen möchte, kann man ihn auch vorteilhaft einsetzten.
Denn nicht nur sog. genannte Schlittenhunde können als Zugtiere eingesetzt werden. In unseren Breiten wurden z. B. die schweizer Sennenhunde als Zugtiere eingesetzt. Das sie das noch immer können zeigen beispielsweise sog Sacco Carts.

http://www.zughundes..._Galopp_400.jpg

http://www.zughundez...o-in-Aktion.jpg

Wie ich finde eine gute Alternative für ältere Tourengänger, längere Touren und(oder wenn man mal etwas mehr Gepäck zu transportieren hat.

Selbst habe ich das zwar noch nicht gemacht. Aber von einem befreundeten pol. DHF weiß ich das sein Mali das als gelungene Abwechslung zum Dienstalltag versteht und auf das Cart das Gepäck für eine mehrtägie Tour problemslos passt.


Die Buggys erinnern mich sehr an die Trainingsgefährte die zum Sommertraining für Huskys eingesetzt werden.

Ich finde die Sache an und für sich ganz nett aber ich bleibe beim einfachen Wandern. Mit einem solchen Buggy ist man mir persönlich zu eingeschränkt, was den Untergrund und die Wegplanung angeht, unterwegs.

#9 Stadtknecht

Stadtknecht
  • 37 Beiträge

Geschrieben 07. Januar 2013 - 10:22

Das ganze gibt es natürlich auch geländegängig ;)

http://bild4.qimage....ld-63301174.jpg

http://bild0.qimage....ld-63301190.jpg

http://www.lr-online...sion=1326156468





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