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Messer für Camping in Europa


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14 Antworten in diesem Thema

#1 Water-Joe

Water-Joe
  • 3 Beiträge

Geschrieben 27. April 2018 - 05:50

Hallo,

ich hoffe es ist in Ordnung, dass ich ein neues Thema eröffne.

Leider scheitern meine Bemühungen ein Messer auszusuchen.

 

Ich will ein Messer für meine Reisen mit Auto (Roadster) und Zelt durch Europa. Dieses Jahr steht Österreich, Ungarn, Kroatien, Slowenien und evtl. Italien auf dem Plan. Das Messer will ich hauptsächlich zum Kochen, aber auch für sonstige Arbeiten oder beim Wandern verwenden.

Kommt dafür eine feststehende Klinge infrage? Ich muss das Messer nicht offen mit mir herumtragen, oder wäre ein Klappmesser besser?

 

Preislich wollte ich eigentlich unter 100Euro bleiben. Weniger wäre schön, wobei ich auch mehr ausgeben würde, vorrausgesetzt es ist viel besser geeignet und gefällt mir.

 

Hier sind ein paar Messer, die mir aufgefallen sind:

Muela Rhino

Peltonen Sissipuukko M07 (würde mir eigentlich von den Eigenschaften her Zusagen, wird mit 12.4 cm zu lang sein)

Puma IP Catamount II Eiche

Puma IP Outdoor-Messer

 

Pohl Force Bravo ist etwas teurer,...

 

Ich bin für all eure Vorschläge dankbar, auch wenn sie von der Art her anders sind, als die von mir aufgefürten.


Hier sind noch ein paar Messer. Leider kann ich nicht editieren.

 

Marttiini Full Tang

 

Klappmesser:

Böker Plus Resurrection Gen. 2

EKA Swede 88



#2 Fliegentod

Fliegentod
  • 500 Beiträge
  • WohnortNah am Kaiserstuhl

Geschrieben 27. April 2018 - 07:09

Mein Tip ist erstmal nach den geltenden Forschriften für die jeweiligen Länder zu suchen.

Sich dann an der strengsten Forschrift orientieren, oder einen mix aus den strengsten Regelungen bilden.

Danach weist Du welche Eigenschaften in Frage kommen, und welche eben nicht.

Du mußt ja ein paar mal über Grenzen, und so entgehst Du einer lästigen längern Diskussion im Falle einer Kontrolle.



#3 Water-Joe

Water-Joe
  • 3 Beiträge

Geschrieben 27. April 2018 - 08:02

Das mit den Vorschriften ist nicht so einfach, vorallem da ich das Messer nicht nur bei diesem Urlaub verwenden will.

In Ländern wie Slowenien und Kroatien ist das wohl eine Sache, wie man das Gesetz auslegt.

Ich vermute, dass streng nach Gesetz in Europa nur ein EDC mit Klingenlänge zwischen 7 und 10cm in Frage kommen würde.

Ich will keine Gesetzte brechen, aber wird man überhaupt kontrolliert, oder stört es niemanden, wenn ich ein Messer im Auto, beim Gepäck mitführe und nur auf dem Campingplatz oder beim Wandern nutze?



#4 Fliegentod

Fliegentod
  • 500 Beiträge
  • WohnortNah am Kaiserstuhl

Geschrieben 27. April 2018 - 08:17

Wenn Du da gemütlich mit dem Messer am Schnitzen etc. bist, werden dir die meisten viel Spaß und einen schönen Tag wünschen.

Das Problem sind eher die Grenzübergänge. Da kann es schonmal Auslegung der kontrollierenden Beamten sein. Und auch diese werden das trotz identischer Gesetzeslage unterschiedlich behandeln.

Bei einem Grenzübertritt nach Slovenien wurde ich mit gezogenen Waffen angehalten, weil die Jungs dachten, eine dickes Kunststoffrohr am Motorrad sei eine Bazooka.

 

Die Landesgesetzte der Länder sind immer ein Stück weit von der Interpretation der jeweiligen Beamten abhängig.

 

 

Kleiner Tip: Strafen am besten gleich zahlen und Quitieren lassen.

Wenn der Bescheid über die Länder hinweg kommt kann es unter umständen viel viel teurer werden.

Übersetzungskosten und behördliche Bearbeitungsgebühren kommen jedes mal oben drauf.


Bearbeitet von Fliegentod, 27. April 2018 - 08:20.


#5 outdoorfriend

outdoorfriend
  • 1.084 Beiträge
  • WohnortRhein/Main
  • Sport:Angeln, Bogensport, Kanusport, Survival, Wandern

Geschrieben 27. April 2018 - 11:36

Hi - hier schon mal Europa

http://www.gearforum...echt-in-europa/

http://knife-blog.co...im-urlaub-2017/

#6 machine

machine
  • 440 Beiträge
  • WohnortHeidelberg
  • Sport:Angeln, Survival, Wandern

Geschrieben 27. April 2018 - 11:55

Solange du das Messer ausschließlich als Schneidewerkzeug nutzt und nicht überall damit rumfuchtelst, solltest du keine Probleme bekommen. Ich habe mein FK F1 oder mein ENZO Trapper95 D2 schon öfters im Ausland mitgehabt (Flugreisen EU, im Koffer in einer Pouch). Von Foldern bin ich, bis auf Victorinox, total weggekommen und habe nur noch selten eines dabei. Die Teile bieten für mich keinerlei Vorteile.

 

Das Muela Rhino ist ein schönes Messer, wäre mir jedoch etwas zu wuchtig wenn es keine Aufmerksamkeit erregen soll. Da würde sich eher das HUSKY anbieten. Sissi ist schon in Deutschland zu lang, aber ein gutes Teil. Das Pohl Force Bravo Gen 2 war lange Zeit mein EDC im Alltag. War und bin (wie o. gesagt benutze ich es nur noch selten) sehr zufrieden damit.



#7 Water-Joe

Water-Joe
  • 3 Beiträge

Geschrieben 29. April 2018 - 20:58

Nun kommt auch endlich eine Antwort von mir.

 

Wenn Du da gemütlich mit dem Messer am Schnitzen etc. bist, werden dir die meisten viel Spaß und einen schönen Tag wünschen.

Das Problem sind eher die Grenzübergänge. Da kann es schonmal Auslegung der kontrollierenden Beamten sein. Und auch diese werden das trotz identischer Gesetzeslage unterschiedlich behandeln.

Bei einem Grenzübertritt nach Slovenien wurde ich mit gezogenen Waffen angehalten, weil die Jungs dachten, eine dickes Kunststoffrohr am Motorrad sei eine Bazooka.

 

Die Landesgesetzte der Länder sind immer ein Stück weit von der Interpretation der jeweiligen Beamten abhängig.

 

 

Kleiner Tip: Strafen am besten gleich zahlen und Quitieren lassen.

Wenn der Bescheid über die Länder hinweg kommt kann es unter umständen viel viel teurer werden.

Übersetzungskosten und behördliche Bearbeitungsgebühren kommen jedes mal oben drauf.

Danke, für deine Einschätzung und Erfahrungen.

Darauf wollte ich eigentlich hinaus. Normalerweise stört es niemanden, wenn man ein Messer benutzt.

 

Danke!

Ich kenne die Beiträge bereits. Es ging mir hier auch überwiegend um die Tatsächliche Durchführung der Gesetze.

 

Solange du das Messer ausschließlich als Schneidewerkzeug nutzt und nicht überall damit rumfuchtelst, solltest du keine Probleme bekommen. Ich habe mein FK F1 oder mein ENZO Trapper95 D2 schon öfters im Ausland mitgehabt (Flugreisen EU, im Koffer in einer Pouch). Von Foldern bin ich, bis auf Victorinox, total weggekommen und habe nur noch selten eines dabei. Die Teile bieten für mich keinerlei Vorteile.

 

Das Muela Rhino ist ein schönes Messer, wäre mir jedoch etwas zu wuchtig wenn es keine Aufmerksamkeit erregen soll. Da würde sich eher das HUSKY anbieten. Sissi ist schon in Deutschland zu lang, aber ein gutes Teil. Das Pohl Force Bravo Gen 2 war lange Zeit mein EDC im Alltag. War und bin (wie o. gesagt benutze ich es nur noch selten) sehr zufrieden damit.

Danke!

Das Husky hatte ich noch nicht gesehen, gefällt mir aber auch.

 

Ich möchte ein Messer mit einer feststehenden Klinge. Dafür nehme ich auch in kauf, dass ich es nicht immer mitnehmen kann.

Was haltet ihr von Marttiini oder Puma?

Hier ist mal eine kleine Aufstellung:

Angehängte Datei  Unbenannt.JPG   53,23K   0 Mal heruntergeladen

unten die zwei Messer von Machine ;)

 

gibt es zwischen den Stählen große Unterschiede?

Wäre es evtl. von großem Vorteil, den Preisrahmen zu erhöhen?

 


Bearbeitet von Water-Joe, 29. April 2018 - 21:00.


#8 Fliegentod

Fliegentod
  • 500 Beiträge
  • WohnortNah am Kaiserstuhl

Geschrieben 30. April 2018 - 13:36

Ja richtig, normaler weise stören sich die wenigsten an Messern, wenn sie denn nicht so brachial aussehen.

Sollte man grade mit dem Messer hantiren, und jemand im Umfeld auftauchen, einfach die Person/en freundlich grüßen und seine Tätigkeit fortsetzen als wäre nichts.

So erkennen die meisten, daß man an den Personen kein wirkliches Interesse hat.

 

Im Umgang mit den Ordnungshütern möglichst offen und ruhig verfahren. Wenn sich eine Durchsuchung der Wertsachen ankündigt gleich sagen, daß man ein Messer (sei es noch so klein) dabei hat und weswegen man das mitschleppt.

Dann ist in der Regel auch alles Weitere recht entspannt. Die Ordnungshüter wissen dann eben gleich, daß man nichts verheimlichen möchte, und häufig sind sie dann viel kulanter als es die Gesetzeslage eigentlich hergeben würde.

Aber eben auf diese Kulanz kann man sich nicht verlassen.



#9 machine

machine
  • 440 Beiträge
  • WohnortHeidelberg
  • Sport:Angeln, Survival, Wandern

Geschrieben 01. Mai 2018 - 20:11

gibt es zwischen den Stählen große Unterschiede?

Wäre es evtl. von großem Vorteil, den Preisrahmen zu erhöhen?

 

Natürlich gibt es Unterschiede in den Stahlsorten. Ich bin allerdings nicht der Stahl-Fetischist. Die bei deiner Aufstellung benutzten Stähle sind alle gut und haben sich bewährt. Ich benutze Messer aus verschiedensten Stahlsorten, z. B. D2, 440 C, N 690, 12C27, A2, 1095. Keiner hat mich bisher so enttäuscht, dass ich ihn nie wieder kaufen würde. Im Gegenteil. Klar, beim Schleifen zeigen sich Unterschiede. 1095 lässt sich recht leicht wieder auf Schärfe bringen, N690 ist da schon anspruchsvoller. Aber wie gesagt, bin ich nicht der Fachmann dafür und das Thema ist bereits an anderer Stelle bis zum geht nicht mehr ausdiskutiert worden. Ich bin pragmatisch und benutze meine Messer und habe Freude daran und die ganze tiefe Wissenschaft überlasse ich denjenigen die sonst nichts zu tun haben oder sich von Berufswegen her damit beschäftigen müssen :cool: .

 

Es ist nicht immer gesagt, dass ein teureres Messer auch ein besseres ist. Man bekommt in der Regel natürlich mehr fürs Geld, allerdings spielen hier die eigenen Vorlieben eine große Rolle. Größe, Gewicht, Griffmaterial, Klingengeometrie usw. Du musst mit dem Werkzeug umgehen können! Was nützt dir

z. B. ein F1 Pro wenn dir der Griff nicht liegt und der ballige Anschliff und die dicke Klinge? Oder dir das Messer zu kostbar erscheint das du es erst gar nicht richtig benutzen möchtest. Das macht alles keinen Sinn.

Such dir ein Messer aus, das dir gefällt. Eines, mit dem du gerne deine Zeit verbringen würdest. Eines, das dich überzeugt es täglich benutzen zu wollen. Dann machst du schon mal nichts verkehrt. In der von dir schon angesagten Preisklasse sind gute Messer dabei. Optimal wäre natürlich, wenn du die Teile vorab mal live begrabbeln könntest, um ein besseres Gefühl zu bekommen. Wenn du es dann erst einmal hast, ergibt sich der Rest von selbst. Man übt und wächst zusammen. Und ich bin mir sicher, es wird ohnehin nicht das einzige Messer bleiben :D .



#10 outdoorfriend

outdoorfriend
  • 1.084 Beiträge
  • WohnortRhein/Main
  • Sport:Angeln, Bogensport, Kanusport, Survival, Wandern

Geschrieben 02. Mai 2018 - 08:27

Also das witzige ist ja - dei Messermacher und auch die, die selbst schmieden verwenden in der Regel Kohlenstoffstahl O2 - Steffen Meyer - Kappeller - oder auch der Schmied Claude Bouchonville. Sie halten die Schärfe nicht ganz so lange - aber die sind ganz easy nachzuschleifen. Allerdings muss man ddie Klinge pflegen sonst beläuft sie und wenn man gar nichts macht rostet sie auch - also immer schön ölen.
Die Superstähle - also pulvermetallurgische Stähle S30V oder S90V - die halten lange die Schärfe - aber wenn du sie nachschleifen willst - nur mit Diamant, sonst wirst du nie fertig.
Die "normalen" Stähle - N690 - 12C27 (Schwedenstahl) - bleiben halte eine zeitlang scharf und dann kann man sie relativ gut nachschleifen.
A2 - rostet auch - aber ist auch hart wie Sau - da habe ich mir auch schon den Wolf geschliffen.
Elmax soll sehr gut sein - also was ich gehört habe - hält die Schärfe lang und läßt sich einfach schleifen - was es sonst noch nicht gibt - aber:
Ich weiß es nicht aus eigener Erfahrung, da ich kein Elmax Messer besitze.




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