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Messer für Camping in Europa


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14 Antworten in diesem Thema

#11 Fliegentod

Fliegentod
  • 500 Beiträge
  • WohnortNah am Kaiserstuhl

Geschrieben 02. Mai 2018 - 10:25

Naja, für Reisen mit dem Auto sollte es weniger das Problem sein eine zum Messer passende Schäfmöglichkeit mit einzupacken.

Aber bei der Auswahl sollte man es schon bedenken.

Und je nachdem wie geübt man im Schärfen ist, merkt man, meiner Meinung nach, eben bei einem weicheren Stahl schneller ob man das Messer richtig ansetzt, oder ob man falsch ansetzt.



#12 Sporty

Sporty
  • 38 Beiträge

Geschrieben 16. Mai 2018 - 08:39

Ich will ein Messer für meine Reisen mit Auto (Roadster) und Zelt durch Europa. Dieses Jahr steht Österreich, Ungarn, Kroatien, Slowenien und evtl. Italien auf dem Plan. Das Messer will ich hauptsächlich zum Kochen, aber auch für sonstige Arbeiten oder beim Wandern verwenden.

Kommt dafür eine feststehende Klinge infrage? Ich muss das Messer nicht offen mit mir herumtragen, oder wäre ein Klappmesser besser?

 

Preislich wollte ich eigentlich unter 100Euro bleiben. ..

 

Ich bin für all eure Vorschläge dankbar, auch wenn sie von der Art her anders sind, als die von mir aufgefürten.

 

Empfehlen möchte ich eine Kombination von zwei Klappmessern.

 

Eines für die Unterwegsküche, rostfreier Stahl, flachgeschliffen. Opinel No. 10.

 

Das Andere als robustes Taschenmesser, mit Scandi Schliff perfekt für Holz, Schnitzen usw., dafür zwei Vorschläge: Cold Steel Finn Wolf, problemloser AUS8 Stahl, sehr sichere TridAd Arretierung, aber ... als Einhandmesser rechtlich diskussionswürdig. Alternative das RealSteel Bushcraft, rostfreier 14C28N, die "free" Varianten sind Zweihandmesser, der Linerlock ist i.O., Batoonen (Holzspalten) würde ich bleiben lassen.

 

Besitze selbst mehrere RealSteel Klappmesser, darunter "free" Nagelheber mit Scandi wie mit Flachschliff, für den Preis und die Qualität wirklich starke Kaufempfehlung. Mit dem Bushcraft habe ich viele, viele Stunden geschnitzt, einzig der Griff ist etwas rauh, für kurze + schnelle Arbeiten ausgezeichnet, wer damit lange arbeitet, dem rate ich anzuschleifen sowie den Klingenrücken zu entgraten.

 

Meine Auslandsvariante ist der Slipjoint von MLL, ein handgemachtes Klappmesser aus Portugal, O1 Stahl, Handschmeichler und meiner Meinung die sozialverträglichste Wahl,

 

Messer von Cold Steel mit TriAd Lock sind für Messereinsteiger die "sichere Bank", leider optisch taktisch ausgelegt, Klingenheber kann man teilweise demontieren, dafür bieten sie robuste Klingenstärken, die an kurze feststehende Messer locker heranreichen, Gewicht entsprechend.

 

Empfehlenswerte Feststehende gibt es tausende, unter den Preisgünstigen würde ich die Firma Manly/Bulgarien herausgreifen, Vertrieb direkt oder über Böker Deutschland. Sogar das günstige Slipjoint Klappmesser "Comrade" hat mit seinem D2 Stahl enormen Biss, kommt rasierscharf, bedarf jedoch etwas Pflege. Die neueren Modelle von Manly sind allesamt Preiskracher, ich nutze das feststehende "Patriot" seit des ersten Erscheinens, von Manly bezogen, ein überzeugendes Design, hochwertige Fertigung, funktioniert in der Küche wie an Holz u.a. Schnittgut, als EDC genauso wie in der Arbeitshose. Für (sehr) große Hände aber u.U. ein zu schmaler Griff. Vorteil, das Packmaß bleibt schlank, wer´s fülliger braucht, Griffband drauf.

 

Grundsätzlich

Messer, die man auf Reisen täglich benutzen will, bitte nicht blind und rein nach Optik über Internet kaufen, sondern beim Händler einmal in die Hand nehmen, ggf. sich transparent für den Händler eine Auswahl zuschicken lassen. Bei einem Opinel kann man ohne Reue zuhause alles am Griff zurecht feilen und schleifen. Bei einem Kunststoff- oder Holzgriff von hochwertigen Klappmessern oder Feststehenden wird das ohne Equipment unansehnlich, deshalb muss der Griff zur Hand passen. Ausser man sucht Vitrinen Schaustücke. :D



#13 machine

machine
  • 440 Beiträge
  • WohnortHeidelberg
  • Sport:Angeln, Survival, Wandern

Geschrieben 16. Mai 2018 - 13:19

Manly! Sehr interessant.

 

Das mit dem in die Hand nehmen ist leider so eine Sache geworden. Klar kann man sich eine Auswahl im Netz bestellen, das kann allerdings sehr kostenintensiv werden da die meisten Internet-Händler nur Vorkasse akzeptieren.  Stationäre Fachhändler mit wirklich guter Auswahl sind eher spärlich gesät, zumindest in meiner Gegend. Meistens wird hier ein Grundsortiment aus Herbertz, Böker, Victorinox und Opinel angeboten.

 

Wie sieht`s eigentlich mit dem Messererwerb im europäischen Ausland aus? Flugreise nach Spanien und bei Cudeman, Nieto oder Muela zuschlagen und ab damit in den Koffer? Geht das ohne Probleme?



#14 Fliegentod

Fliegentod
  • 500 Beiträge
  • WohnortNah am Kaiserstuhl

Geschrieben 16. Mai 2018 - 15:38

Sicher nicht im Handgepäck :D

So lange es den Regularien entspricht, wie man in der Öffentlichkeit damit rumlaufen könnte, kann man soche Messer in der Regel im Reisekoffer (nicht zugänglich und verschlossen) mitnehmen.

Am besten noch in der Original-Verpackung, dann fällt den Zollbeamten auf, daß es als Mitbringsel gedacht ist. Zwecks Einfuhr gleich noch den Kaufbeleg dazu.

Achtung! Freibeträge für die Einfuhr von Waren beachten.


Bearbeitet von Fliegentod, 16. Mai 2018 - 15:38.


#15 Sporty

Sporty
  • 38 Beiträge

Geschrieben 19. Mai 2018 - 08:24

Das mit dem in die Hand nehmen ist leider so eine Sache geworden. Klar kann man sich eine Auswahl im Netz bestellen, das kann allerdings sehr kostenintensiv werden da die meisten Internet-Händler nur Vorkasse akzeptieren.

 

boker.de - die liefern auf Rechnung, 10 Tage Zahlungsziel, wie das mit Neukunden ist k.A., anrufen.

 

Das war ja mein Vorschlag, telefonisch Kontakt aufnehmen, die Liste der gewünschten Artikel durchgeben bzw. nach Vorsprache bequem online bestellen.

 

Marc Götzmann (beagleboy) von Böker Deutschland ist in mehreren Foren aktiv und erreichbar, hilft mit Tat und Rat.

 

Mein Messerhändler vor Ort ist in der Tat so eine Nummer, der hätte mit mir viel Umsatz machen können, hat eben seine offline Stammkunden, möchte ich zur Besichtigung vor Ort bestellen, muss er erst mal schauen, dann dauert das 2-3 Wochen, bis dahin wäre längst Eigenbestellung aus den USA hier eingetroffen. Solche Kundenfreundlichkeit belohnen? :huh: Die Denke ist einfach altmodisch. :D

 

Wenn ich die Kosten von Flugreisen bei den günstigen Messermarken einrechne und dazu die Abwicklung bei einem einzigen Garantiefall, für mich uninteressant. Geld sparen ja, bei einem Werkzeug will ich einen erreichbaren Händler. Manche ausländische (US)Messermarken bieten unkomplizierten, lebenslangen Support, Victorinox und Leatherman kann ich bestätigen.

 

Gute Erfahrungen habe ich mit Manfred Rehmann/outdoormesser.de gemacht, konkret zum Eingangsthema, werft einen Blick auf Anza Messer aus Feilenstahl. Ungewöhnliche Schliffform Kombination aus Hohlschliff und ballig/flacher Sekundärphase, taugt jedoch in Praxis, es sind Unikate, bezahlbare obendrein. Für´s Schlammbad jeden Tag würde ich aber Messer mit glatter Oberfläche vorziehen, in der Feilenstruktur zu putzen ist eine S..arbeit, vorher besser gut einölen bzw. wachsen.






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