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Reportage über Messerschmied


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16 Antworten in diesem Thema

#11 maku

maku
  • 975 Beiträge
  • Sport:Fahrradfahren, Wandern

Geschrieben 26. September 2019 - 14:53

Ich lese da ein Gemisch aus schön, funktional, ergonomisch und guter Qualität. Man kann alle unter einen Hut bringen, aber gutes Werkzeug muss nicht zwangsläufig schön sein und Ergonomie lässt oft wenig Raum für Designer. Von mir kenne ich das so, dass ich immer das Werkzeug in die Hand nehme, dass jetzt am besten geeignet ist. Es muss nicht unbedingt das schönste sein. Ich denke gerade an meinen Malerspachtel, der mich schon gut 20 Jahre begleitet. Er ist stabil, federt gut unter hohem Druck und sein Holzgriff hat keine Konkurrenten, glaube ich. Einsatzgebiete gab's schon viele, es war nicht immer Kratzen.



#12 Fliegentod

Fliegentod
  • 564 Beiträge
  • WohnortNah am Kaiserstuhl

Geschrieben 07. Oktober 2019 - 09:13

Ich denke, da er vor allem Spezialanferigungen macht, hat er kein Online-Geschäft. Da müsstest Du wohl eine Anfrage senden. Hätte mich sonst auch interessiert, was seine Kreationen so kosten. 

Was mich übrigens schwer beeindruckt hat, steht im Text:

Selbstverständlich stellt Graf auf Wunsch auch Klingen aus rostfreiem Stahl her. Für den Perfektionisten ist das aber nicht die erste Wahl, weil «zu wenig und zu wenig lange scharf!». Das wissen auch die meisten seiner Kunden, wenn sie mit ihren Wünschen an ihn gelangen. Etwa der Kunde aus Kanada, der ein Messer suchte, mit dem er Feuer machen, Holz spalten, Lachse ausnehmen und gejagte Bären zerlegen kann. «Ich habe dann alle Spezifikationen in ein Messer geschmiedet», sagt Graf stolz, «seither schickt er mir regelmässig Bilder des Messers aus der Wildnis.» Und das seit fünfzehn Jahren. Geschliffen wurde das Messer noch nie.

 

Ich bin natürlich alles andere als Spezialistin, aber ich kann mir schlicht nicht vorstellen, dass man ein Messer 15 Jahre nie schleifen muss. Meine Küchenmesser schleife ich alle paar Wochen und den Wetzstahl in der Küchenschublade brauche ich fast täglich. Entweder habe ich die falschen Messer, oder ich mache etwas falsch. Oder es gibt tatsächlich hochwertige Messer, die sich offenbar bei Gebrauch quasi selber schleifen... 

 

Also 15 Jahre ohne nachschleifen kann ich beim besten Willen nicht glauben.

in 15 Jahren täglicher Benutzung passiert doch sicher mal ein Mißgeschick bei dem ein Nachschliff erforderlich ist. Mal von der üblichen Abnutzung abgesehen.

Wenn man dann noch dem Text mit dem Bären zerlegen nimmt, dann wird einem schon das Werbeblabla klar.

Vom Bär wird eigentlich nur das Fell und der Kopf verwendet. Das Fleisch ist mir persönlich nicht als delikatesse bekannt. Somit wird man das Tier mehr häuten als zerlegen.

Die Kanadischen Wälder geben sicher leckere Tierchen her als Bären.

 

Dennoch sind die abgelichteten Messer sehr schöne und sauber gearbeitete Exemplare.



#13 gagligna

gagligna
  • 235 Beiträge
  • WohnortOberhalbstein, Graubünden, Schweiz
  • Sport:Fahrradfahren, Wandern

Geschrieben 21. Oktober 2019 - 17:29

 

 

 

Vom Bär wird eigentlich nur das Fell und der Kopf verwendet. Das Fleisch ist mir persönlich nicht als delikatesse bekannt. Somit wird man das Tier mehr häuten als zerlegen.

Die Kanadischen Wälder geben sicher leckere Tierchen her als Bären.

 

Ich besitze ein altes Kochbuch, die "Basler Kochschule". Da wird das Fleisch als sehr schmackhaft und gut bezeichnet. Allerdings ist wird auch angemerkt, dass der Bär, im Vergleich zu anderem Wild, in der Schweiz sehr selten vorkommt...  :D



#14 Fliegentod

Fliegentod
  • 564 Beiträge
  • WohnortNah am Kaiserstuhl

Geschrieben 22. Oktober 2019 - 09:08

Vom Prinzip her läßt sich jedes nahezu Tierchen in irgendeiner Form zubereiten. Je nach Zubereitung auch schmackhaft.

Aber jeder, der in der Wildnis unterwegs ist, und sich dort ernären muß, wird sich kulinarisch eher an Hasen, Kaninchen, Reh, Wildschwein, Fasan oder ähnlichem orientieren.

 

Weil leichter zu fangen, jagen, abtransportieren.

Wobei auch Wildschweinjagt schon sehr riskant sein kann.



#15 maku

maku
  • 975 Beiträge
  • Sport:Fahrradfahren, Wandern

Geschrieben 22. Oktober 2019 - 18:24

Du hast Eichhörnchen vergessen. Sehr zartes Fleisch. ^^



#16 Fliegentod

Fliegentod
  • 564 Beiträge
  • WohnortNah am Kaiserstuhl

Geschrieben 23. Oktober 2019 - 10:59

Eichhörnchen werden gerne trocken und zäh, wenn man sie zu lange größerer Hitze aussetzt. :D.

Sie sind aber leicht, und auf die gleiche Weise wie diverse Vögel, zu fangen, indem man Äste mit Pech einschmiert. ^^

Ich beforzuge die Zubereitung im Gusseisernen Topf welcher ca. 10cm im Boden vergraben wird, und dann darüber ein Feuerchen gemacht. ^^

 

->Nicht ganz so ernst nehmen ;-) <-

 

Zurück zu den Messern :rolleyes:


Bearbeitet von Fliegentod, 23. Oktober 2019 - 12:16.


#17 outdoorfriend

outdoorfriend
  • 1.124 Beiträge
  • WohnortRhein/Main
  • Sport:Angeln, Bogensport, Kanusport, Survival, Wandern

Geschrieben 23. Oktober 2019 - 13:07

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Lohnt sich auch nicht so ein Eichhörnchen - rote gibt es eh immer weniger -  lieber Wildschweine 






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