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Erfahrung mit Work Sharp und Nassschleif System (z.B. Tormek)


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14 Antworten in diesem Thema

#1 antiteilchen

antiteilchen
  • 19 Beiträge
  • WohnortRhein-Neckar-Kreis
  • Sport:Fahrradfahren, Geocaching, Wandern

Geschrieben 24. Februar 2019 - 13:17

Hallo Leute,

 

es geht mal wieder ums Messerschleifen.

 

Ich möchte mir ein "elektrisches Gerät" anschaffen und habe drei Stück in die engere Auswahl gestellt:

 

  • Work Sharp Ken Onion Edition
  • Nasschleifer Scheppach Tiger 2500
  • Shinko Schärfmaschine

Zum Work Sharp gibt es ja genug Infos. Aber ich habe nichts über die Hitzeentwicklung an der Schneide gefunden. Hat da jemand Erfahrung?

Also wird die Schneide schnell zu heiß und verliert dadurch an Härte?

 

 

Über den Schleifer von Scheppach findet man schon weniger Informationen. Ist das eine alternative zu den wesentlich teureren Tormek Maschinen?

 

Und es ist ja nur ein Hohlschliff an der Schneide möglich. Dieser ist zwar extrem klein, weil ja nur die Schneidfase geschliffen wird. Bei einer Schleifscheibe mit dem Durchmesser 250mm und einer Schneidfase von ca. 1mm (bei meinem Linder Super Edge) beträgt die Breite der "Aushöhlung der Schneide" rechnerisch 0,001 mm!! Ja, wirklich. Habe keine Null zuviel getippt.

Ich bin kein Fan vom Hohlschliff, aber ein tausendstel Millimeter ist wohl zu vernachlässigen. Wie sieht es hier aus? Hat hier jemand praktische Erfahrungen gesammelt?

 

 

Und über die Shinko findet man fast nichts. Interessant ist hier die horizontal laufende Scheibe. Damit ist, rein theoretisch, ein echter Flachschliff oder auch Scandischliff möglich. Meine Favoriten.

Aber wie kann man hier den Winkel überprüfen und beim schleifen halten? Vielleicht weiß ja jemand mehr?



#2 outdoorfriend

outdoorfriend
  • 1.102 Beiträge
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Geschrieben 24. Februar 2019 - 14:17

Ich habe noch an keinem dieser Geräte gearbeitet - aber Jürgen King - Messermacher aus Wien - war schon bei mehreren Treffen und hatte den Work Sharp Ken Onion Edition dabei.
Dann hat er vor Ort allen die Messer geschliffen und alle waren zufrieden.

#3 antiteilchen

antiteilchen
  • 19 Beiträge
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Geschrieben 25. Februar 2019 - 21:01

Ok. Der wird schon wissen was er macht.

 

Danke für die Antwort.



#4 machine

machine
  • 465 Beiträge
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Geschrieben 26. Februar 2019 - 11:01

Besorg dir auf jeden Fall ein Paar Moras oder alte Messer von der Familie oder Freunden zum üben. Ein Kollege von mir, seines Zeichens Hobby-Schreiner,  hat eine Tormek-Maschine. Mit dieser hat er mein Manly Comrade, sagen wir mal, verhunzt :evil:. Ich habe es dann einem unserer Lageristen geschenkt, der damit in der Hauptsache Kartons zerschneidet. Also Übung macht auch hier den Meister ;-)



#5 Fliegentod

Fliegentod
  • 530 Beiträge
  • WohnortNah am Kaiserstuhl

Geschrieben 26. Februar 2019 - 17:29

Ja, solche Maschinchen können auch falsch benutzt werden.

Darum gebrauchsanleitung gut studieren, und wie machine schon geraten hat mit den billigsten Messer die man finden kann anfangen zu üben.



#6 antiteilchen

antiteilchen
  • 19 Beiträge
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  • Sport:Fahrradfahren, Geocaching, Wandern

Geschrieben 27. Februar 2019 - 00:10

Wow! Wie kann man denn ein Messer so verhunzen, dass man es dann verschenkt?

 

Klar, da kann man viel falsch machen. Aber ich bin sehr zuversichtlich. Habe mit meinem Wasserstein und dem Lansky Set schon recht lange Erfahrung gesammelt.

 

Aber ich werde, mit welchem System auch immer, erst einmal sehr vorsichtig zur Sache gehen.



#7 outdoorfriend

outdoorfriend
  • 1.102 Beiträge
  • WohnortRhein/Main
  • Sport:Angeln, Bogensport, Kanusport, Survival, Wandern

Geschrieben 27. Februar 2019 - 09:30

Es gibt auch viele Videos z.B. über den Work Sharp Ken Onion Edition

https://www.youtube....n Onion Edition

#8 antiteilchen

antiteilchen
  • 19 Beiträge
  • WohnortRhein-Neckar-Kreis
  • Sport:Fahrradfahren, Geocaching, Wandern

Geschrieben 27. Februar 2019 - 10:35

Ja, die habe ich (glaube ich) alle gesehen. Man wird ja regelrecht erschlagen von der Anzahl.

 

Nur geht niemand in den Videos auf die Wärmeentwicklung an der Schneide ein. Die Nassschleifsysteme, wie bei Tormek und Scheppach usw, gibt es ja nicht ohne Grund.

 

Aber ich finde einfach keine Informationen darüber wie es bei dem Work Sharp Schleifsystem hinsichtlich der Wärmeentwicklung ist.

Vielleicht sehe ich das auch zu etwas zu kompliziert. Schließlich ist das ja kein fetter Bandschleifer mit dem man die Klinge in Form schleifen kann. Man kann ja die Bandgeschwindigkeit einstellen (eher langsam) und soll dann ohne Druck das Messer durchziehen. Dürfte eigentlich nicht zu heiß werden...



#9 machine

machine
  • 465 Beiträge
  • WohnortHeidelberg
  • Sport:Angeln, Survival, Wandern

Geschrieben 27. Februar 2019 - 12:10

Ich habe leider kein Foto zur Hand, aber es sah auf der einen Seite anders aus wie auf der anderen :huh:. Er hat nicht die Fase geschliffen sondern die halbe Klinge. Die war dann gelinde gesagt zerkratzt.

 

Zur Wärme würde ich sagen, dass durch die kürze des Kontaktes beim Nachschärfen nicht die ganz Große Hitze ins Material kommt. Um die Härte zu beeinflussen müsste das Material durchglühen denke ich. Das ist nur die Meinung eines Laien und muss nicht stimmen :wondering:.



#10 antiteilchen

antiteilchen
  • 19 Beiträge
  • WohnortRhein-Neckar-Kreis
  • Sport:Fahrradfahren, Geocaching, Wandern

Geschrieben 27. Februar 2019 - 13:12

Ahhh. Ok. Also nicht die Schneidfase auf den Stein gelegt, sondern das Klingenblatt.

Ja. So kann man ein Messer sehr gut verhunzen.

 

 

 

Zur Wärme würde ich sagen, dass durch die kürze des Kontaktes beim Nachschärfen nicht die ganz Große Hitze ins Material kommt. Um die Härte zu beeinflussen müsste das Material durchglühen denke ich. Das ist nur die Meinung eines Laien und muss nicht stimmen :wondering:.

 

Deinen Gedankengang habe ich auch. Das Schleifband hat ja nur einen minimalen Kontakt mit der Schneide. Und wahrscheinlich gibt es deshalb keine Infos im Netz darüber, weil das Problem gar nicht auftaucht.

 

Ich glaub ich probiere den Work Sharp einfach mal aus.






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