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Fliegentod

Registriert seit 23. Mai. 2014
Offline Letzte Aktivität 30. Jun. 2022 07:26
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Von mir erstellte Themen

Austausch meiner Outdoorausrüstung

31. Mai 2022 - 14:30

Teil 1 - Geschirr und Kochutensilien

 

Bisher verwendete ich Plastikteller(kein Wegwerfzeug) und ALU-Töpfe/Pannen/Teekessel.

Zur Aufbewarung dann meist auch Plastikdosen (Tupper) und Plastikflaschen (Mehrwegflaschen)

Gerade das ALU-Geschirr hinterlies hier gerne mal einen Geschmack am Essen.

Auch mit den Plastikflaschen war ich nicht ganz so zufrieden.

 

Bei der Wasseraufbewarung bin ich auf eine Weithalsflasche von Kleankanteen mit 1,5L umgestiegen.

Die perfekte ergänzung zum zweiten neuen Ausrüstungsgegenstand. Eine Edelstahl Teekanne/Topf.

Die Form ist tatsächlich mehr Topf. Daraus ergeben sich aber mehrere Vorteile.

1. Die Wasserflasche passt wirklich genau in die Kanne(obwohl nicht der selbe Hersteller)

2. Sehr gt zu reinigen

3. Ich spare mir einen Topf

Dritter neuer Gegenstand ist eine kleine Schiedepfanne. Die Ultraleichtfraktion schlägt hier sicher schon die Hände über dem Kopf zusammen, aber ich spare mir auch den Teller, denn die Pfanne übersteht schon wenn das Besteck darin arbeitet.

Beim Besteck selber bin ich immer noch beim BW-Edelstal besteck. Einfach, robust, funktional gut zu reinigen. Gerade die Messer diverser Outdoorbestele haben mich schwer edtäucht. Die haben das Fleisch mehr zerrupft oder zerdrückt als geschnitten, und waren wirklich schlecht zu säubern. Und auch hier oft Hartanodisiertes Aluminium.

 

Da ich im "meinem" Wald ja kein feuer machen darf, und auf Grund der Trockenheit auch wirklich kein Feuer machen sollte, habe ich derzeit eine Bushbox dabei. Allerdings werwende ich Brennpaste aus dem Gastrobedarf darin. Das funktioniert wirklich gut. Die Brennpaste ist wie der Schweizer Notkocher verschließbar und ich denke ich werde die Dosen auch wieder befüllen.

Meinen geliebten Benzinkocher habe ich in meine Ausrüstung für den Campingplatz gepackt. Es gibt nichts schöneres als morgens seine Campingnachbarn mit dem Teil..ähm frischen Kaffeeduft zu wecken. ^^

 

Teil 2 - Werkzeug

 

Bislang habe ich ja auf die Kombination von "kleinem" Messer (altes Eickhorn GEK EDC) und Beil gesetzt. Meist behalte ich das auch noch so bei.

Oft nehme ich aber auch nur das neue (in dem Fall wirklich das Neue) Eickhorn GEK mit. In meinen augen ein echt großer Wurf. Da vermisse ich nicht wirklich ein Beil oder ein etwas kleineres Messer.

Wer eines zu gesicht bekommt umbedingt mal in die Hand nehmen und am besten ausprobieren.

Ein Klappmesser habe ich zudem eh immer dabei.

 

Das wars zum bisher umgesetzten.

 

Ausstehend ist noch:

 

Teil 3 - Schlafen/Schlafplatz

 

Hier werde ich wohl wegen der Hanglage im Wald auf eine Hängematte wechseln. Bisher habe ich mein geliebtes Zelt (Marke und Typ erspar ich Euch, da es das Zelt schon lange nicht mehr produziert wird, und der Hersteller seither meiner Meinung nach nur überteuerten Scheiß produziert, der an mein Zelt nicht ran kommt) verwendet.

Mein Schlafsack ist zwar sehr bequem, warm genug, und alles, aber war bisher immer auf Motorradreisen ausgelegt. Da hat mich das Packmaß wenig gestört. Das Gewicht ist eigendlich ganz ok. Den Schlafsack in einen Rucksack zu packen nimmt mir zu viel Volumen. Im Moment habe ich den unten am Rucksack befestigt.

 

Teil 4 - Eine leichte Anpassung meiner Kleidung.

 

Mit dem Regenschutz bin ich nicht ganz zufrieden.

Mein Belted Plaid (Vielen besser bekannt als Urform des Kilts) funktioniert soweit ganz gut. Auch wenn ich eben noch Hose, T-Schirt, und Deubelskerl trage. Die Flexibilität bei der Temperaturregelung ist großartig.

Nur der Regenschutz ist Ausbaufähig.

 

Teil 5 - Transport

Hier schwebt mir ein Modular aufgebauter Rucksack vor, den ich mit Molle-System erweitern/anpassen kann.

Dazu warte ich aber erst noch die anderen Anpassungen ab um dann meinen tatsächlichen Plattbedarf besser zu kennen.

 

Fortsetzung folgt bald....

 

 

 

 


Zufälle gibts..... und aus diesen kann sich was tolles entwickeln

09. Mai 2022 - 15:37

Ich bin auf Grund eines anderen Hobbys seit langem Kunde in einem kleinen lokalen Laden.

Häufig bin ich dort auch mal mit Outdoorklamotten aufgetaucht.

Vor einiger Zeit wurde ich dann vom Betreiber angesprochen was es mit den Klamotten auf sich hat.

Ob ich etwas mit Forstarbeit zu tun hätte.

Ich hab dann ein bischen erklärt was ich mache und versucht zu erklären wie versuche bei meinem Aufenthalt im Wald so wenig Spuren und Einfluss zu hinterlassen wie möglich.

Natürlich kam dann die Frage wie ich zu Jägern und Förstern steh.

Worauf ich meinte ein vernünftiges Miteinander wäre mir am liebsten, und ich würde nicht dem Jäger sein Wild vergrämen wollen und auch nicht dem Förster den Baum fällen.

Mein Gegenüber outete sich als Jäger.

Es ergab sich so ein interessantes Gespräch auf Augenhöhe.

 

Als ich vor kurzem wieder im Laden war wurde ich gefrag, ob ich interesse hätte mich für schmales Geld und recht überschaubaren Auflagen im Waldstück eines Försters "einzumieten".

Die Auflagen:

- kein offenes Feuer (Notkocher wäre ok)

- ein dauerhaft errichtetes Lager muß unauffällig in der Landschaft verschwinden (hab ich derzeit nicht vor)

- Auf Grund von Jagd und Forstarbeit darf ich das Areal nur zu bestimmten Zeitfenstern nutzen

 

Ich hab das erste Wochenende in dem Wald schon hinter mir. Auch wenn ich ein ordentliches Stück fahren muß.

Auch wenn man dem Wald den "Nutzwald" ansieht ist es en schöner Fleck. Sogar mit eigener Wasserquelle.

 

Herrlich. Endlich kann ich meinm Hobby nachgehn ohne mir sorgen über eine bevorstehende Diskussion machen zu müssen.

 

Und alles hat sich so zufällig ergeben.

 


Was tun wenn....

23. März 2022 - 09:24

...das Kampfgescheihen tatächlich auch nach mitteleuropa zu kommen droht.

 

Möglichkeit 1:Man legt sich Vorräre an.

Ich habe ein paar Prepper in meiner Nachbarschaft. Wenn ich das mitbekommen hab, dann bin ich sicher nicht der einzige. Vorräte schön und gut, sie machen aber nicht sonderlich beweglich. Im Griegsfall sollte man doch eher Flexiebel beim Standort sein.

Zumal ja einem auch das Haus samt Vorräten duch Zerbombung oder Enteignung der Truppen verloren gehen könnte.

 

Möglichkeit 2:

Man setzt sich in den Wald ab.

Für mich alleine eine durchaus denkbare Lösung. Das Problem ist, daß ich sicher nicht der Einzige mit der Idee wäre, und das es dann zu viele Personen für unsere Wälder sind.

Wenn man im meinem Fall noch Eltern(schon länger in Rente), bzw. Familie hat die mit Bushcraft nichts am Hut haben ist was eher zum Scheitern verurteilt.

 

Möglichkeit 3:

Man schließt sich einem Flüchtlingsstrom an.

Die von mir tatsächlich favorisierte Variante. Wichtig wäre hier wirklich das Tragen von sehr Zivil wirkenden Klamotten. Denn auch ein leicht militärisch wirkender Bushcrafter könnte von Truppen als Kämpfer eingestuft werden. Das würde die mitflüchtenden zusätzlich in gefahr bringen. Also wäre meine Kleiderwahl nicht die übliche Bushcraftkleidung, und mein Rucksack nicht mit dem Mollesystem. Auch wenn ich zum Bushcraften eher in Brauntönen rumlaufe statt grün oder Tarnmuster. Großstädte würde ich auf jeden Fall meiden. Ebenso Orte mit strategisch wichtigen Punkten wie Brücken über Flüsse und Täler, Tunnel oder Passtraßen.

 

Eigenartige Gedankegänge für einen Bushcrafter ich weis.


Spiderco Bug Stainless

02. Dezember 2021 - 14:44

Mein EDC seit 3 Monaten.

 

https://www.spyderco...e-Stainless/374

 

Es ist wirklich sau klein. So klein, daß man es schonmal in der Hodentaschen suchen muß.

Für die Größe mit um die 20 Euro nicht gerade günstig.

 

Verarbeitung:

Top! Würde man die Kanten nicht sehen, würde man meinen es sei praktisch aus einem Block.

Es hat ja keinen Lock. Dennoch ist die Klinge recht stramm im ausgeklapten Zustand.

 

Schnitthaltigkeit:

Ich brauch das Messerchen täglich zum Pakete öffnen. Katonage, Packband, Packfolie. Besonder Packband und Packfolie sind nicht gerade förderlich für lange Schnitthaltigkeit.

Dennoch wird jetzt erst nach 3 Monanten das erste Nachschärfen fällig. Das Messer war im Auslieferungszustand schon sehr scharf.

 

Ergonomie:

Man kann das Messer wegen seiner Größe nur zwischen Daumen, Zeigefinder und Mittelfinger halten. Dank leichter Fingermulden witzt es dort aber sehr gut und angenehm.

 

Fazit:

Nichts für den Outdoorbereich. Auf Grund der Größe ist es einfach zu stark eingeschränkt in den Anwendungen. Für die täglichen Kleinigkeiten im urbanen Leben abder sehr gut.

Es fällt den wenigsten leuten auf. Nichtmal denen die einen Abtasten, falls man es mal vergessen hat raus zu nehmen.

Im moment würde ich beim nächsten mal eher zum Urban greifen. Das ist zwar deutlich teurer, bietet aber einen Möglichkeit für die Hand den Griff vollständig zu greifen.

 


Eickhorn GEK

22. November 2021 - 10:00

Zunächst einmal um klarzustellen um welche Version es sich handelt.

Tony und Eickhorn arbeiten ja nicht mehr zusammen.

Mein neues Messer ist die "Eickhorn-Eigenentwicklung"

Ich habe es mir für rund 180 Euro gekauft. Die Stahlsorte wird bei Eickhorn Professional genannt (günstigste Variante). Es handelt sich hierbei um einen Rostträgen Stahl.

Ich hab einen offenen Griff gewählt.

Verarbeitung:

Fast nichts zu meckern. Die Übergänge von Erl zu Griff sind glatt und sauber. Eine Ausnahme bilden die Chimpings. Da stimmen die Rillen nicht ganz überein. Die Einlage zwischen G10 und Erl könnte auch besser verarbeitet sein. Hier kann sich stellenweise Dreck sammeln. Das wiederum kann mit Handschweiß einen Rocstansatz begünstigen.

Ergonomie:

Hier punktet das Messer für mich auf ganzer Lienie. Die Griffmulden geben mir gerade so viel unterstützung wie nötig ohne dabei die Freiheiten beim Greifen einzuschränken. Vorne, mittig und hinten Greifen ist kein Problem. Je nach bedarf.

Handhabung:

Ich nutze das Messer nun schon 5 Monate. Es hat sich zu einem richtigen Universal-Tool entwickelt. Bzw. ich habe gelernt es so zu verwenden.

Feine Arbeiten gehen für die Größe erstaunlich gut. Grobe arbeiten sowieso.

Ich habe schon einige male Beil und kleines Messer bewußt daheim gelassen. Natürlich ist das dann eine Kompromisslösung, aber eine verdammt gute.

Schnitthaltigkeit und Schärfbarkeit:

Hält die Schärfe schon sehr gut. Wobei extreme Schärfe jetzt nicht so erreicht wird(Ich denke das ist auch nicht das Konzept). Das Nachschärfen erfolgt problemlos und geht schnell von der Hand.

 

Mein Fazit:

Ich bin sehr zufrieden mit dem Messerchen. Die Handhabung macht Spaß. Man hat einen ordentliches Stück Metall in der Hand für sein Geld und mit Übung kann man alle Aufgaben für ein Messer lösen