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Machete - Beil oder Axt

machete werkzeug holz hacken gnstig billig

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48 Antworten in diesem Thema

#11 Salzstange

Salzstange
  • 11 Beiträge

Geschrieben 03. Januar 2013 - 12:06

Es wäre mir wichtig, dass sie Schläge auf die Rückseite aushält.
Welche könnte man da nehmen?

#12 maku

maku
  • 976 Beiträge
  • Sport:Fahrradfahren, Wandern

Geschrieben 03. Januar 2013 - 12:45

Meines Wissens ist keine Axt ist dafür ausgelegt, Rückenschläge auszuhalten. Dafür gibt es Spalthämmer: Eine Seite Axt, die andere Seite ein Hammer. Mit einer Axt Holz so zu spalten, dass es Bretter gibt halte ich eher für reines Wunschdenken. Ich benutze seit sechs Jahren die große Spaltaxt von Gränsfors Bruks. Damit mache ich jedes Jahr mein Brennholz und weiß demnach was sich da beim Holzspalten so abspielt. Gelegentlich schlage ich so 'ne Art "Brett" oder besser: Blatt ab, aber das ist ist eher ungewollt. Es sei denn, dir geht es genau darum und wenn du wirklich diese "Bretter" abspalten willst, dann vllt. so, dass du die Axt an der gewünschten Stelle ansetzt und sie dann durch das Holz treibst. Aber da wären wir wieder bei den Rückenschlägen...

Bearbeitet von maku, 03. Januar 2013 - 12:47.


#13 Socorro

Socorro
  • 187 Beiträge
  • WohnortAm Pfälzer Wald
  • Sport:Wandern

Geschrieben 03. Januar 2013 - 12:53

Aye,

die Rückseite - das sog. "Haus"; da schlägt man nicht drauf!!
Es gibt auch keine Axt, die dafür ausgelegt ist!
Wenn Dir mal ein Metallsplitter im Bein steckt, weißt Du warum die Leute der Berufsgenossenschaft einen Schlaganfall
bekommen, wenn sie sowas sehen. :cry:

#14 PsychoGurke

PsychoGurke
  • 91 Beiträge

Geschrieben 03. Januar 2013 - 13:29

In unseren Breiten ist eine Axt sinnvoller als eine Machete.
Eine Axt deren Rücken Du als Hammer nutzen kannst: Gränsfors Tischlerbeil
Wenn Du Bretter aus einem Stamm spalten willst (doch Sinclair, das geht, das war die ursprüngliche Methode: Herauspalten und behauen) benutze einen Schindelspalter oder eine Axt und mehrere Keile.

Ich denke aber dass für Deine Zwecke ein Gränsfors Wildnisbeil oder die kleine Forstaxt perfekt sein wird.

#15 ED-E

ED-E
  • 65 Beiträge
  • Sport:Bogensport, Camping, Fahrradfahren, Geocaching, Kanusport, Klettern, Survival, Tauchen, Wandern

Geschrieben 03. Januar 2013 - 13:45

Eine Machete ist nicht dazu gedacht Holz zu hacken. Sie dient ausschließlich dazu kleine dünne Äste oder weiche Pflanzen zu zerschneiden. Ursprünglich ist die Machete ja ein Erntewerkzeug zum Beispiel für Zuckerrohr. Daher sind Macheten auch aus einem eher weichen Federstahl gefertigt und haben eine dünne, lange Klinge. Zum Hacken von Holz fehlt es ihr an Klingenbreite und konzentrierter Masse.

Das ist so nur teilweise richtig, auf die klassische Bush-Machete trifft das weitestgehend zu (aber eine normale Tramontina/Imacasa hat auch keine sonderlich flexible Klinge wie fälschlicherweise oft angenommen), auf eine Panga, eine Bolo, ein Golok oder eine Parang passt das nicht mehr. Vielseitigkeit und Einsatzzweck variieren von Art zu Art.

Es wäre mir wichtig, dass sie Schläge auf die Rückseite aushält.
Welche könnte man da nehmen?

Eine ganz normale Axt mit Holzstiel ist nicht dafür ausgelegt Schläge auf die Rückseite auszuhalten oder diese als Hammer zweckzuentfremden.. Dadurch kann sich das Auge verformen. Nichtsdestotrotz macht eine Axt das im gewissen Maße mit solange man seinen gesunden Menschenverstand einsetzt. Beim Bogenbau bspw. haben wir Holzkeile und die Fiskars X7 genutzt um das Holz kontrolliert zu spalten, das macht die ohne weiteres mit, die Fiskars sind keinen deut schlechter oder besser als Gränsfors oder Wetterlings, wenn man sich aber mit aller Gewalt an der Axt auslässt um die wie einen Spaltkeil durchs Holz zu treiben, ist das für keine Axt gut.

Es wäre wirklich sinnvoll wenn du mal deine Wünsche konkretisierst.. zuerst ging es dir darum Holz zu hacken, jetzt willst du dickes (Wie dick?) Holz auch noch spalten um daraus Bretter zu bekommen? Wofür? Wie diese "Bretter" aussehen ist dann übrigens davon abhängig wie das Holz gewachsen ist. Für ein Brett zum Feuerbohren beispielsweise reicht das und man braucht keinen Hobel oder Ziehmesser, aber schöne Bohlen bekommt man nur durch spalten mit der Axt auch keine raus. Zum richtigen Holz spalten gibt es Spaltäxte oder Spalthämmer, letztere haben eine Hammerfläche mit denen sich auch Spaltkeile eintreiben lassen.

Bearbeitet von ED-E, 03. Januar 2013 - 13:55.


#16 Arthur

Arthur

    Odoo.tv Gründer

  • 3.888 Beiträge
  • WohnortKerpen, Rheinland
  • Sport:Survival, Wandern

Geschrieben 03. Januar 2013 - 14:13

Das ist so nur teilweise richtig, auf die klassische Bush-Machete trifft das weitestgehend zu (aber eine normale Tramontina/Imacasa hat auch keine sonderlich flexible Klinge wie fälschlicherweise oft angenommen), auf eine Panga, eine Bolo, ein Golok oder eine Parang passt das nicht mehr. Vielseitigkeit und Einsatzzweck variieren von Art zu Art.


Im Grunde hast du recht, allerdings meinte ich auch wirklich nur die klassische, kubanische Machete. ^^ Ein Bolo ist ja eher ein Messer, während Golok und Parang eigentlich Schwerter sind. Nur die afrikanische Panga ist auch eher ein Erntewerkzeug im Sinne der klassischen Machete. Aber die unterscheidet sich, wie du ja schon bereits sagtest, von der normalen Machete.

#17 semaphore

semaphore
  • 905 Beiträge
  • Sport:Camping, Fahrradfahren, Geocaching, Survival, Wandern

Geschrieben 03. Januar 2013 - 14:14

Ok, ich oute mich hier wohl mit meiner Empfehlung als der große Frevler. Kauf dir ein Beil aus dem Baumarkt und nutze das meinetwegen auch als Hammer, klopfe darauf rum, spalte damit Holz, Äste oder was dir sonst in den Weg kommt. Das Teil hält dann auch seine 5 Jahre und kann danach wieder für 7,99€ ersetzt werden.
Natürlich sollte man die Rückseite der Axt nicht als Vorschlaghammer missbrauchen aber um z.B. einen Hering in den Boden zu Hämmern reicht es in der Regel doch- immerhin sind da einige cm an Stahl die ein bisschen was aushalten. Und selbst wenn man dann ein paar Abdrücke auf dem Axtkopf sieht macht das garnichts, schließlich ist das ein Gebrauchsgegenstand.
Von deiner Fragestellung her vermute ich, dass du nicht gerade ein Experte bist was Schneidwaren angeht (ist ja kein Problem), da wüsstest du nur glaube ich eine Gränsfors weder angemessen zu würdigen noch zu pflegen und wäre letztlich nur verschenktes Geld.

#18 Woz

Woz
  • 1.099 Beiträge

Geschrieben 03. Januar 2013 - 18:41

Oder, etwas exotisch, kauf ein Tomahawk. Das hat in alle Regel zwar kein Hammerteil, aber es gibt Abwandlungen davon die über eine Hammerfläche verfügen. Cold Steel bietet davon einige Versionen an, durchaus auch günstig. Oder die Vietnam Tomahawk Versionen, auch die haben eine Hammerfläche.

Ein Tomahawk ersetzt KEIN Beil, dazu ist die Schnittfläche zu klein. Für dünne Äste oder Feuerholz wäre es jedoch ausreichend, und leichter als die meisten Beile.

#19 Salzstange

Salzstange
  • 11 Beiträge

Geschrieben 03. Januar 2013 - 23:35

Ich bin jetzt am überlegen ob ich mir ne Fiskars Universalaxt X10 oder X15 holen soll.
Und:
Kann ich die Axt auch als Hammer verwenden?
Hauptsächlich um Holzkeile/Äste in den Boden zu hauen (also nicht um steine zu kloppen oder so).

Bearbeitet von Salzstange, 03. Januar 2013 - 23:45.


#20 BiBaButzeBen

BiBaButzeBen
  • 411 Beiträge
  • WohnortBaden
  • Sport:Angeln, Camping, Survival, Tauchen, Wandern

Geschrieben 04. Januar 2013 - 00:00

Naja das eine ist ein Beil für die einhändige Bedinung, das andere geht mit 60cm schon eher in Richtung Axt.
Kommt darauf an was du damit machen willst. Über 1kg Kopfgewicht bei der X15 sind schon ne ordentliche Nummer. Das ist nix für feinere Arbeiten mit einer Hand.
Für unterwegs finde ich die beide zu schwer. Ich habe eine X7 und die ist noch echt handlich. Bei der X10 finde ich das Verhältnis von Kopfgewicht zu Grifflänge nicht gerade so toll.

Ein super Beil ist das Ochsenkopf Forstbeil grün.
Das hat ne brauchbare Größe, gutes Gewicht, super Verarbeitung, vielseitige Kopfform, made in Germany und der Preis ist auch sehr fair.
So eines habe ich seit einiger Zeit im Einsatz und es steht Gränsfors oder Wetterlings in nichts nach. Naja es sieht halt nicht so toll aus, aber dafür ist ein Werkzeug ja auch nicht da. Ich habe bei meinem den Lack abgeschmirgelt und den Griff eingeölt. Jetzt ist es fast so schön wie eines aus Schweden...
Für den günstigen Preis ist das Ochsenkopf ein echter Tipp!

Edit:
Du kannst mit jedem Beil Äste in den Boden klopfen. Gar kein Problem.
Beim spalten solltest du nur nicht ein Beil als Keil benutzen und mit nem anderen hinten draufhauen.
Das kann böse ins Auge gehen.

Bearbeitet von BiBaButzeBen, 04. Januar 2013 - 00:17.






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